Wir alle kennen das: Man kauft sich ab und an einfach gerne schicke Kleider, edle Tops oder prächtige Schuhe. Die Freude über solche kleinen Geschenke an sich selbst oder an andere ist eine ganz besondere und wohltuende Nebensächlichkeit im Alltag. Oder man braucht Yoga-Kleidung für den neuen Lieblingssport oder neue Schuhe zum Tanzen. Doch beim Kauf der neuen Kleidung fragt man sich plötzlich, ob die Produktion von Klamotten in fernen Ländern und der Transport nach Europa nicht gravierende Umweltschäden zur Folge hat. Dem ist leider viel zu oft so, denn häufig wird mit Methoden gearbeitet, die weder fair noch nachhaltig sind. Das schwedische Unternehmen aim’n hat sich ganz einer nachhaltigen Versorgungsstruktur verschrieben. Wie das funktioniert und warum aim’n mit gutem Beispiel auch für andere Textilunternehmen vorangeht, soll im Folgenden geklärt werden.

Sportlich, elegant und fair

Die Idee hinter der Sportmarke für Frauen ist schnell erklärt: Edle Sportklamotten sollen robust, aber auch bequem sein und darüber hinaus noch in komplett fairer Produktion entstehen. Ob ausgewählte Sportschuhe oder Stricktops, elegante Sporthosen oder praktische BHs: Hier ist jede Sportlerin und Sportanfängerin zu Hause. Der Gedanke der Fairness kam an einem Punkt, als die Produktionsbedingungen einiger großer Textilunternehmen zutage traten. Viele Fabrikarbeiter in Fernost waren unwürdigen Bedingungen ausgesetzt, sodass man sich als Konsument fragen musste, ob man mit dem Kauf dieser Produkte nicht eher etwas Schlechtes bewirkte als einen guten Beitrag zur Globalisierung zu leisten. Die Firma aim’n lenkte hier ein und setzte fest, dass sie zu jeder Zeit über alle Produktionsschritte informiert werden und die Kontrolle über die Versorgungskette haben wolle.

Nachhaltige Ressourcen für Slow-Fashion

Die Produkte von aim’n sind darauf ausgelegt, lange zu halten und durch ihre hohe Qualität auch anspruchsvollen Sportarten standzuhalten. Aber es sollen auch die Ressourcen für die Kleidungsstücke aus nachhaltigen Quellen kommen und von Menschen abgebaut werden, die auf den natürlichen Bestand der Ressourcen und auf die Versorgung mit Recyclingmaterial wie gebrauchten PET-Flaschen zählen können. Die Erwirtschaftung erfolgt dann ganz in der Nähe der Fabrik, in der die Kleidungsstücke auch gefertigt werden.

Besuche in der Fabrik

Die Arbeitsbedingungen in den Fabriken bei Shenzhen und Shanghai werden regelmäßig geprüft. So besuchen Vertreter der Firma aim’n die Fabriken und tauschen sich dort mit den Arbeitern und lokalen Managern aus. Die Standards in diesen Firmen sind hoch und unterliegen dem allgemeinen Wirtschaftswachstum der Volksrepublik. Zudem sind die Firmen von unabhängigen Stellen als fair eingestuft worden und erhielten unter anderem die Auszeichnungen BSCI und SGS.

Lieferung per Zug und Schiff

Nur fünf Prozent der Waren von aim’n gelangen per Flugzeug, 95 Prozent hingegen per Zug und Schiff nach Europa, wo sie dann direkt an die Zwischenhändler gelangen. So wird garantiert, dass der letzte Transport ökologischen Nachhaltigkeitsbedingungen entspricht.

Fazit

Die Firma aim’n macht es vor: Wer jeden Arbeitsschritt kontrolliert und einem fixen Werteschema unterordnet, kann auch globale Handelsrouten umweltfreundlich nutzen!

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